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Auszug aus Buch
"Zwischen Angst und Übermut"
Tobias Brocher - ECON

 

..... Kirchen und Schulen stehen vor der Pflicht
zu einer Befreiung des Denkens. Unterwerfung ist verhängnisvoll, weil damit die Chance der Freiheit verspielt wird zugunsten der Bequemlichkeit und Wandlungsfähigkeit des Erziehers. Erzeugung von Abhängigkeit ist ein Vergehen gegen den Frieden. Nur ein an der eigenen Erprobung durch selbständige Erfahrung an Versuch und Irrtum herangereiftes ICH ist stark genug, um jene Eigenständigkeit zu entwickeln, die der zukünftige Friede erfordern wird. Das schwache, in Abhängigkeit gehaltene, kindlich gebliebene ICH wird sich nicht nur unterwerfen, sondern sich stets mit der Macht passiv identifizieren, ohne diese Macht kritisch zu prüfen. Das sind dann Vorstrukturen für die Gefolgschaft jeder Diktatur. Ein auf diese Weise gezüchtetes latentes Aggressionspotential verführbarer Unmündiger bildet jedoch eine konstante Bedrohung des Friedens. ......

 

siehe auch Verlust des ICHs

siehe Appell an Religionen

siehe Forderung

Sich unterwerfende Gefolgschaften findet man auch in einigen - möglicherweise sogar vielen -  Organisationen,  Unternehmen, Banken, etc. Tugenden wie Ehrlichkeit, Fairness, Verantwortungsbewusstsein, etc. werden der Gewinnmaximierung geopfert. Menschen, die im Privatbereich als redlich gelten, werden - ohne es zu merken (?) - zu Tätern oder lassen sich zu Tätern machen. Die Gründe liegen meist in finanziellen Abhängigkeiten und / oder Abhängigkeiten verbunden mit dem Wunsch nach Anerkennung.

Siehe auch Rote Karte für Google Street-View >>